#Monatsnotiz Juni (gibt´s ab sofort öfters…)

Inspiriert durch Christian Friedrich und Markus Deimann vom Podcast Feierabendbier Open Education habe ich beschlossen ab sofort auch jeden Monat in einem kurzen Rückblick die vergangenen Arbeitswochen nochmal Revue passieren zu lassen. Vorgenommen hatte ich mir das schon seit einigen Monaten, da man aber halt auch irgendwann mal anfangen muss, geht es jetzt los mit dem Rückblick zum Juni:

Zu Beginn des Monats hielt ich im Rahmen der eLearning-Qualifikationsreihe „Digitale Medien in Bildungsprozessen“ an der Goethe-Universität einen Workshop zum Thema „Open Educational Ressources: Finden, Nutzen, Verteilen“. Die Teilnehmer*innen, allesamt Lehrende aus Hochschule, Schule und Weiterbildung, lernten dabei gemeinsam, wie und wo man Offene Lehr-/Lernmaterialien findet, wie selbst erstellte Materialien als offene Lernressourcen verfügbar gemacht werden, welche Voraussetzungen für eine offene Lizenzierung erfüllt sein müssen und was Lehrende bereits bei der Produktion von OER beachten sollten. Besonders spannend war dabei die Diskussion zum Ausblick mit Fragen wie: Welche Schritte wären nötig, damit ich meine Lehrmaterialien als OER zur Verfügung stelle? Was hindert mich daran, meine Materialien als OER freizugeben?

Für den Workshop „Digitale Lernmaterialien einfach erstellen“ konnte ich ein neues Konzept erproben, in dem sich die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen gegenseitig den Umgang mit unterschiedlichen offenen Werkzeugen und Tools zeigten. Das Konzept beschreibe ich hier im Blog noch etwas ausführlicher.

Auch mein Fortbildungsmodul „ePortfolios als Reflexions- und Prüfungsinstrument“, das aus zwei Präsenztagen, verbunden durch eine längere Onlinephase, besteht, ging im Juni zu  Ende. In Erinnerung bleiben mir diesmal die wunderbaren Diskussionen der Gruppe: selten habe ich so viel vorbereiteten Input gar nicht gebraucht, weil alle thematischen Aspekte von den Teilnehmenden selbst angesprochen und diskutiert wurden.

Bereits zum 3. Mal fand am 4. & 7. Juni das Forum Methodenzentrum an der Goethe-Universität statt, welches sich dieses Jahr dem Thema „Data Science“ widmete. Leider konnte ich aus Zeitgründen nur am ersten Tag dabei sein, an dem Frau Prof.in Dr. Frauke Kreuter eine Keynote zu den „Potenzialen von Big Data“ in den Sozialwissenschaften hielt.

Die Pfingstferien habe ich auch noch für einen kleinen Urlaub mit der Familie genutzt und mit dem Schwarzwald eine wunderbare Wanderregion besucht. Wer wie ich noch nie dort war, dem sei die Region, die irgenwie an eine lebensgroße Modelleisenbahnlandschaft erinnert, wärmstens empfohlen! Leider konnte ich aufgrund des Urlaubs nicht bei der MultimediaWerkstatt dabei sein, in der wir diesmal gemeinsam mit Gessica Cafaro und Sophie Schaper von der HABA Digitalwerkstatt verschiedene Making-Tools (nicht nur) für Kinder ausprobieren konnten. Meine Kollegin Linda Rustemeier hat im studiumdigitale-Blog einen kleinen Rückblick geschrieben.

In den nächsten Monaten werde ich, gemeinsam mit meinen Kolleg*innen von studiumdigitale verschiedene Schulentwicklungsprozesse begleiten. Dazu fanden in den letzten Wochen bereits verschiedene Vorbesprechungen und Planungstreffen statt. Unter anderem planen wir eine Fortbildung für das gesamte Kollegium eines privaten Gymnasiums als Auftakt eines Entwicklungsprozesses unter dem dem Motto „Lernen 2030“. Außerdem planten wir mit dem Schulamt der Stadt Frankfurt ein Fortbildungskonzept für die Lehrkräfte der Pilotschulen des Projekts „WLAN für Frankfurter Schulen, welches wir auch wissenschaftlich begleiten. Nach dem von uns entwickelten sog. „Frankfurter Modell“ sollen die beteiligten Lehrkräfte die Möglichkeiten digitaler Medien anhand der Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts direkt erfahren.

Das Sommersemester neigt sich bereits dem Ende zu und auch unsere eLearning-Qualifikationsreihe geht auf die Zielgerade. Das eLearning-Coaching, was ich gemeinsam mit meinem Kollegen Ralph Müller durchführte, ist gewissermaßen der Endspurt für unsere Teilnehmenden. In virtuellen Schreibteams erstellen sie dabei eigene Konzepte für ein eLearning- oder Blended-Learning-Szenario. Die Lehrkonzepte werden anschließend in einem kriteriengeleiteten Peer Review Prozess begutachtet. Die Reflexion erfolgte dann abschließend mit jeder Schreibgruppe in einer Online-Livesession.

Zum Ende des Monats konnte ich gemeinsam mit meinen Kollegen Alexander Tillmann und David Weiß noch einen Beitrag für Workshop „Kompetenzen digital: Modellierung, Erfassung, Katalogisierung, Verarbeitung und Zertifizierung“ im Rahmen der DeLFI & GMW 2019 einreichen. Wir beschäftigen uns darin mit Möglichkeiten der „Zertifizierung von informellen und non-formalen Lernprozessen“ im Kontext Hochschule.

 

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